Die autonomen Fahrfunktionen von Tesla verbessern Ihr Fahrerlebnis durch Komfort und Sicherheit. Ob Sie auf einer langen Fahrt eine Pause einlegen oder einfach die fortschrittliche Technologie genießen möchten – das Einschalten Ihres Tesla in den autonomen Fahrmodus ist ganz einfach. In dieser Anleitung führen wir Sie durch die Schritte zur effektiven Aktivierung und Nutzung der autonomen Fahrfunktionen von Tesla.
So schalten Sie Ihren Tesla in den Selbstfahrmodus
Schritte zum Aktivieren des Tesla Autopilot/FSD
- Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug die Voraussetzungen erfüllt: Es muss mit Autopilot-Hardware ausgestattet sein und die Softwareversion muss die FSD-Funktionalität unterstützen. Für FSD muss im Fahrzeug außerdem AI 4-Hardware installiert sein.
- Zugriff auf das Steuerungsmenü: Klicken Sie nach dem Starten des Fahrzeugs auf dem mittleren Bildschirm auf das Menü „Steuerung“.
- Autopilot auswählen: Wählen Sie im Steuerungsmenü die Option „Autopilot“ aus.
- FSD Intelligent Driver Assistance aktivieren: Klicken Sie auf „FSD Intelligent Driver Assistance aktivieren“, lesen und bestätigen Sie die Einführung der Funktion Intelligent Assisted Steering und klicken Sie dann auf „Ja“, um die Funktion zu aktivieren.
- Navigation einrichten und losfahren: Nachdem das Fahrzeug für die Navigation eingerichtet und losgefahren wurde, kann der Besitzer die intelligente Fahrerassistenz FSD durch Klicken auf die Radtaste auf der rechten Seite des Lenkrads aktivieren.
- Sicheres Fahren: Bei der Verwendung von FSD sollte der Fahrer stets den Status des Fahrzeugs überwachen, jederzeit zur Übernahme bereit sein und sicherstellen, dass der Sicherheitsgurt angelegt ist.
- Regelmäßige Software-Updates: Überprüfen und aktualisieren Sie die Software regelmäßig, um sicherzustellen, dass das System ordnungsgemäß funktioniert.
Hardwareanforderungen für Tesla-Selbstfahrmodi
- Kameras: Das Fahrzeug muss mit mehreren Kameras ausgestattet sein, darunter 8 externe Kameras für eine 360-Grad-Sichtfeldabdeckung.
- Radar- und Ultraschallsensoren: Ausgestattet mit einem 1-Millimeterwellenradar und 12 Ultraschallsensoren zur Erfassung der Umgebung.
- Rechenplattform: Ausgestattet mit Hochleistungs-Rechenchips wie NVIDIA Drive PX 2 oder selbst entwickelten FSD-Chips (z. B. HW 3.0, HW 4.0 usw.), um leistungsstarke KI-Arithmetikunterstützung zu bieten.
- Datenübertragung und -speicherung: Ausgestattet mit Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungsschnittstellen und Speichergeräten zur Verarbeitung und Speicherung großer Mengen von Sensordaten.
- Redundanzdesign: Das System verfügt über ein doppeltes Redundanzdesign, um sicherzustellen, dass im Fehlerfall auf ein Backup-System umgeschaltet werden kann, was die Sicherheit verbessert.
- Darüber hinaus wird die Autopilot-Hardware von Tesla ständig durch OTA-Technologie (Over-The-Air) aktualisiert, um Funktionalität und Leistung zu verbessern.
Software-Versionsanforderungen für autonomes Fahren mit Tesla
Basis-Autopilot: Verfügbar für alle Tesla-Modelle, einschließlich Model S, Model 3, Model X und Model Y. Diese Version bietet Funktionen wie automatische Lenk-, Beschleunigungs- und Bremsunterstützung.
Verbesserter Autopilot: Beinhaltet automatische Navigation, Ruffunktion, automatisches Einparken, automatischen Spurwechsel und mehr. Voraussetzung ist ein OTA-Upgrade (Over-The-Air) auf eine bestimmte Version.
Vollautonomes Fahren (FSD): Derzeit nur in den USA für 15.000 US-Dollar erhältlich. Diese Version umfasst Funktionen wie Ampel- und Stoppschilderkennung, automatisches Einparken, automatischen Spurwechsel und wird schrittweise um automatisiertes Fahren in der Stadt (City NOA) erweitert. Die FSD-Betaversion muss per OTA auf die neueste Version aktualisiert werden, um genutzt werden zu können.
FSD-Beta-Version: Die neueste Version ist V12.3.1 und basiert auf der neuronalen Netzwerksteuerung des Fahrzeugs für autonomes Fahren im urbanen Umfeld. Diese Version erfordert Fahrzeug-Hardware-Unterstützung und unterliegt strengen Vertraulichkeitsbedingungen und -beschränkungen.
Kompatibilität der Softwareversion: Das fahrzeuginterne Betriebssystem von Tesla basiert auf einem stark modifizierten Linux-Kernel und unterstützt OTA-Upgrades, um sicherzustellen, dass das System kontinuierlich aktualisiert und optimiert wird.
Sicherheitsrichtlinien für die Nutzung des autonomen Fahrens mit Tesla
- Bleiben Sie wachsam: Obwohl autonome Fahrsysteme die Belastung des Fahrers verringern können, müssen Fahrer dennoch wachsam und jederzeit bereit sein, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen.
- Halten Sie sich an die Verkehrsregeln: Beachten Sie die örtlichen Straßenverkehrsregeln und Verkehrszeichen genau, um sicherzustellen, dass Sie durch Ihr Handeln keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen.
- Halten Sie ausreichend Abstand: Halten Sie bei aktiviertem Adaptive Cruise Control ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, um im Notfall rechtzeitig bremsen zu können.
- Achten Sie auf tote Winkel: Verwenden Sie beim Spurwechsel, Abbiegen oder Parken Rückspiegel und Seitenkameras, um Sicherheitsrisiken durch tote Winkel zu vermeiden.
- Vermeiden Sie Ablenkungen: Lassen Sie sich während der Fahrt nicht ablenken, z. B. durch die Nutzung eines Mobiltelefons, das Ansehen eines Videos oder andere ablenkende Aktivitäten.
- Regelmäßige Software-Updates: Tesla veröffentlicht regelmäßig Software-Updates zur Optimierung von Leistung und Sicherheit. Besitzer sollten rechtzeitig prüfen und die neueste Version installieren.
- An Wetterbedingungen anpassen: Verwenden Sie den Autopiloten bei widrigen Wetterbedingungen (z. B. Regen, Nebel) mit Vorsicht und wechseln Sie bei Bedarf in den manuellen Modus.
- Behalten Sie beide Hände am Lenkrad: Auch im Autopilot-Modus sollten Fahrer für den Notfall immer beide Hände am Lenkrad behalten.
- Funktionseinschränkungen verstehen: Machen Sie sich mit dem Funktionsumfang des Autopilot-Systems vertraut, um sich nicht zu sehr darauf zu verlassen. Beispielsweise funktionieren FSD-Systeme nicht optimal, wenn die Sonne zu stark scheint, Regen oder Schnee zu stark ist oder der Nebel zu stark ist.
- Umgang mit komplexem Gelände: Komplexes Gelände kann die Sensordaten beeinträchtigen und der Fahrer muss bereit sein, die Kontrolle zu übernehmen.
- Vermeiden Sie tiefe Wassergebiete: Vermeiden Sie bei Regen oder Sturm das Betreten tiefer Wassergebiete, um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden.
- Regelmäßige Fahrzeugwartung: Führen Sie eine regelmäßige Inspektion und Wartung Ihres Fahrzeugs durch, einschließlich der Reinigung der Sensorlinsen, der Überprüfung des Reifenzustands und des Zustands der Batterie.
- Sicherheitsgurte verwenden: Sowohl Fahrer als auch Beifahrer sollten Sicherheitsgurte anlegen, da dies ein wichtiges Mittel zum Schutz von Leben ist.
- Machen Sie sich mit den regionalen Vorschriften vertraut: Machen Sie sich vor der Aktivierung des erweiterten assistierten Fahrmodus mit den örtlichen Gesetzen und Vorschriften vertraut, um Probleme durch Verstöße gegen Verkehrsvorschriften zu vermeiden.
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Aufruf zum Handeln
Das Versetzen Ihres Tesla in den Selbstfahrmodus ist ein einfacher Vorgang, der Ihr Fahrerlebnis deutlich verbessern kann. Mit den in dieser Anleitung beschriebenen Schritten können Sie die Selbstfahrfunktionen von Tesla sicher aktivieren und nutzen. Bleiben Sie stets wachsam und bereit, bei Bedarf die Kontrolle zu übernehmen. Genießen Sie den Komfort und die Sicherheit des Tesla-Autopiloten und fahren Sie selbstbewusst.